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22. Deutsche Tourismusanalyse

WACHSENDE REISELUST: URLAUBE WERDEN WIEDER LÄNGER. TREND ZU IMMER KÜRZEREN REISEN GESTOPPT

REISEZIELE 2006: RENAISSANCE DES ITALIEN-TOURISMUS

Nur etwa jeder vierte Bundesbürger mit festen Reiseabsichten will 2006 im eigenen Land bleiben (23,8%). Alle anderen zieht es in das europäische Ausland (48,1%) oder in außereuropäische Länder (11,3%). Etwa jeder sechste Befragte (16,9%) hat sich „noch nicht festgelegt.“ Das kann eine Chance für den Inlandstourismus sein. Im Hinblick auf die Auslandsziele deutet sich ein neuer Urlaubstrend an: Renaissance des Italien-Tourismus. Italien kann, wenn die Absichten verwirklicht werden, erstmals Spanien (8,2%) von der Spitzenposition verdrängen (Italien: 8,4%).

Die Urlaubswünsche der Deutschen verändern sich. Opaschowski: „Der Teutonengrill zwischen Adria und Riviera der fünfziger und sechziger Jahre kommt wieder, aber auch die nostalgische Sehnsucht nach Ischia und Capri schwingt mit.“ Zugleich sind wachsende Kultur- und Bildungsinteressen der reiseerfahrenen und älter werdenden Bevölkerung eine Erklärung dafür, warum Italien wieder so gefragt ist. Italien (einschließlich Sardinien und Sizilien) wird aber auch zunehmend von Familien mit Kindern und Jugendlichen wiederentdeckt. Die Auswirkungen der neuen Italien-Sehnsucht wird insbesondere Österreich zu spüren bekommen. Der Abstand zu den beiden Spitzenreitern Spanien und Italien wird größer und zu den osteuropäischen Ländern Ungarn, Tschechien und Polen (4,0% - Österreich: 5,3%) geringer. Attraktive ferntouristische Ziele werden auch in der kommenden Saison USA und Kanada (2,8%) sowie asiatische Länder wie China, Japan und Indien (2,4%) sein.

URLAUBSQUALITÄT: DIE POPULÄRSTE FORM VON GLÜCK

Der Touristikbranche im 21. Jahrhundert steht eine neue Diskussion bevor: Urlaubsqualität muss neu definiert werden. Aus Reiseveranstaltern, Erlebnismachern und Händlern mit Lebensfreude werden zunehmend Dienstleister für das Wohlbefinden. Ganz obenan in der Prioritätenliste der Urlauber stehen gemütliche Atmosphäre (91%) und Gastfreundschaft (92%). Die Urlauber wollen in Atmosphäre baden. Das Atmosphärische - die immaterielle Qualität des Urlaubs - wird immer wichtiger, seitdem materielle Steigerungen kaum mehr bezahlbar sind. Zum Flair einer Ferienregion gehören auch die schöne Landschaft (93%) und das gesunde Klima (91%). Diese Qualitätsmerkmale haben die meisten Deutschen auf ihrer Urlaubsreise im vergangenen Jahr 2005 auch vorgefunden.

Wenn der Urlaub im 21. Jahrhundert die populärste Form von Glück bleiben will, muss er eine Dreifach-Qualität aufweisen: Die natürliche Qualität (z.B. Landschaft), die materielle Qualität (z.B. preiswerte Unterkunft) und die immaterielle Qualität (z.B. freundliches Personal). Professor Opaschowski: „Der Erholungstourismus ist überholt, der Erlebnistourismus hat sich überlebt. Und der Wohlfühltourismus wird zum prägenden Merkmal des 21. Jahrhunderts. Der Urlaub wird immer mehr zum zweiten Zuhause – nur eben ganz anders, fern vom Alltag – aber so gemütlich wie zu Hause.“ einzelne Bevölkerungsgruppen setzen bei ihren Urlaubsprioritäten ganz unterschiedliche Akzente. Jugendlichen sind die angebotenen Sportmöglichkeiten (70%) wichtiger als die Umweltfreundlichkeit des Urlaubsorts (42%). Ostdeutsche achten im Urlaub mehr auf die preiswerte Unterkunft (75% - Westdeutsche: 70%). Für Singles sind Restaurants, Cafés und Kneipen (80% - Familien: 68%) besonders wichtig. Familien mit Kindern wollen dagegen auf Bademöglichkeiten im Meer oder See (81% Singles: 72%) nicht verzichten.

Fazit:

Schwache Binnenkonjunktur und steigende Energiekosten, Tsunami-Effekt und WM-Knick: Die kommende Reisesaison stellt für die Touristikbranche nur auf den ersten Blick ein unkalkulierbares Risiko dar. Das Gegenteil ist eher der Fall: Die Bundesbürger gehen geradezu optimistisch ins neue Jahr. Ihre Reiselust wächst und die Reisedauer nimmt wieder zu (2004: 12,8 Tage – 2005: 13,3 Tage). Gut zwei Drittel der Bevölkerung (68%) haben für 2006 bereits feste Reiseabsichten. Und auch das WM-Fieber kann das Reisefieber nicht ersetzen: Was der Reisebranche während der WM an Urlaubsgästen verloren geht, wird nach Beendigung des Turniers in einer Aufhol-Jagd wieder ausgeglichen. Dies geht aus der 22. Tourismusanalyse des BAT Freizeit-Forschungsinstituts hervor, in der 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2005 und ihren Reiseabsichten 2006 befragt wurden.

„Ein Grundgesetz der Welttourismusorganisation bewahrheitet sich: Der Tourismus erholt sich nach jeder Krise“, so Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, der Leiter des Instituts. „Die Touristen haben ein chronisches Kurzzeitgedächtnis – vor allem bei Einmalereignissen und Naturkatastrophen. Nach einem Jahr ist fast alles vergessen.“ Im vergangenen Jahr haben fast zwei Drittel der Bundesbürger (64%) eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen Dauer unternommen. Nur 6 Prozent der Bevölkerung begnügten sich mit kürzeren Reisen von zwei bis vier Tagen. Und knapp ein Drittel der Bevölkerung (30%) blieb im Urlaub zu Hause.

Im Hinblick auf die Reisedauer ist erstmals ein Ende der Talfahrt in Sicht. Seit den achtziger Jahren wurden die Urlaube immer kürzer: Von 18,2 Tagen (1980) auf 12,8 Tage im Jahr 2004. Im vergangenen Jahr wurde der Trend zu immer kürzeren Reisen gestoppt. Opaschowski: „Offensichtlich stößt die Reisephilosophie von den schönsten Wochen des Jahres an ihre psychologischen Grenzen, wenn aus einem ehemals fast dreiwöchigen Erholungsurlaub nur noch ein Kurzurlaub von wenigen Tagen zu werden droht. Wochenend- und Kurzreisen können kein Ersatz für den Jahresurlaub sein.“ Vor allem Großstädter (14,6 Tage – Landbewohner: 11,2 Tage) entdecken den Wert einer längeren Urlaubsreise wieder.


Quelle: British American Tobacco (Germany) GmbH - www.bat.de
Stand: 02/08/2006 12:23:02 PM GMT

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